Ein neues Tier in Deutschland: dieFussballkröte (Stadionas vuvuzelae)
Durch die fortschreitende Klimaerwärmung breiten sich immer mehr wärmeliebende Tiere auch nach Deutschland aus. Neuestes Beispiel ist die Fussballkröte. Sie ist wahrscheinlich aus südlichen Trainingslager oder Winterquartieren in der Ballsammlung von Fussballmannschaften eingeschleppt worden. Habitat des sehr scheuen Reptils sind die Zusdchauertribünen von Stadien. Hier lebt die Schildkröte (höchstens bis 20cm groß) in Ritzen und unter Schutz bietenden Schalensitzen und ernährt sich von heruntergefallenen Bratwurstbrocken oder anderen Essensresten. Außerdem labt sie sich manchmal an den Schnürsenkeln der Zuschauer.
Besonders an der Fussballkröte ist ihre für Schildkröten ungewöhnliche Befähigung zur kräftigen Lautäußerung. Sind normalerweise Schildkröten stumm, so kann die Fussballkröte, z. B. animiert durch die Stimmung eines Fussballspiels, ein lautes trompetentes Geräusch von sich geben. Diese trötenartige Trompetentöne können durchaus mehre Dezibel erreichen. Das Tier markiert so sein Revier und verteidigt es mit seinen Rufen gegen Eindringlinge. Botaniker nehmen an, dass ihr Ruf Fussballfans zur Entwicklung der Vuvuzelas inspiriert hat. An manchen Spieltagen können so vuvuzelaartige Töne durch das Stadion hallen, obwohl das Instrument von den jeweiligen Stadionbetreibern verboten wurde.
Ein sicherer Beweis, dass die Fussballkröte ihr Heim in diesem Stadion gefunden hat.
Selten wurde bisher Tiere außerhalb von Stadien beobachtet. Nur in den seltensten Fällen können für die Menschen harmlosen Tiere aber auch im Fernsehschrank eines fussballbegeisterten eine Heimstatt finden und überleben. Vorrausgesetzt genügend Bratwurstkrümel lassen sich für die Kröte auffinden.

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