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Montag, 18. April 2016

SO GEHT ' S NICHT WEITER!

www.o-lodernd-feuer.de

Neu: Ernst lodert jetzt auf www.o-lodernd-feuer.de weiter! 


Das Ende ist da, aber lange noch nicht erreicht. Denn ich kritzel weiter. Nun, o-lodernd-feuer.de gab es ja schon immer. Jetzt hab ich es so ausgebaut, dass ich da auch bloggen kann. Schön, dass ich dann nicht mehr eine Seite für Comics habe, eine Seite für die Kritzeleien, und so weiter und so weiter...
Ich neige halt zur Zentralisation. Und dort habe ich auch mehr Ausbaumöglichkeiten...
Schaut es Euch doch mal an...
www.o-lodernd-feuer.de

Liebe Grüße
Ernst.

Montag, 29. Februar 2016

Gebrüder Grimm: Erika Steinbach

Seltsam, aber so steht es geschrieben. So etwas kann sich wieder kein noch so zynischer Humorist ausdenken. Jetzt hat Frau Steinbach wieder aktuell in Twitter daneben gegriffen und zweifelhafte Bilderwitzchen aus rechtspopulistischen Quellen unter ihrem Namen veröffentlicht. Ob sie dabei mit der Maus ausgerutscht ist oder was sie dabei geritten haben mag, wird noch zu klären sein. Aber eines gibt mir doch zu denken: Wenn die CDU/CSU-Bundestagsfraktion diese Person als menschenrechtspolitische Sprecherin hat, frage ich mich wie weit das fremdenverachtende Gedankengut schon im Innersten der Union angekommen ist und deren verfassungsrechtliche Position zu erodieren beginnt. Udn ich frage mich , wie die Gebrüder Grimm, was diese Bundestagsfraktion unter Menschenrechtspolitik versteht.  Man muss es sich nochmal im Kopf klarmachen: eine Menschenrechtspolitikerin der Regierungsfraktion, die Witze über eine vermutliche Überfremdung Deutschlands macht. So manches Humorverständnis von Personen in bestimmten Positionen lässt mir das Grauen auch kalt den Rücken runter laufen. Das ist so ein Fall, wo man sich später beim Lesen der Geschichtsbücher fragt: "Ja, sagt mal, hat das denn niemand bemerkt?"

Lest hier nach:
Frankfurter Rundschau vom 29.02.2016:" Steinbach provoziert auf Twitter"

Montag, 15. Februar 2016

Hallooo Mark!

Ja, ich will nur 3 Mio. $. Die anderen 50 kann er ja von mir aus  diesem Kayne West geben...

Donnerstag, 4. Februar 2016

Happy End für das Spamferkel

Erinnern sie sich noch an das Spamferkel?
Vor einiger Zeit berichteten wir hier über das bedrohte Leben des Spamferkels.
Damals lebte es ein trauriges Leben in der Illegalität, und musste sich vom Schreiben hinterhältiger Spammails ernähren. Dabei war es stets bedroht von den engen Maschen moderner Firewalls, jeden Tag lebte es in der Gefahr dort hängen zu bleiben und verbrannt zu werden. Aber unser damaliger Spendenaufruf konnte dem Spamferkel helfen. Und so können wir heute berichten, wie es ein neues Lebensinhalt finden konnte und wie glücklich es heute ist.
Dank der vielen eingegangenen Spenden konnte das Spamferkel aus seiner Notlage befreit werden und einen Weg zurück in ein legales Leben finden. "Ich möchte allen Unterstützern Danke sagen, ich bin so glücklich", sagt das Spamferkel und freut sich, "Mit den Spenden war es mir möglich, eine kleine Bibliothek an alten Kalendern anzulegen und das Kalenderspruchschreiben zu üben." Das war die Rettung. Mit den erlangten Fertigkeiten konnte das Spamferkel bald eine Fortbildung im Aphorismen-Journalismus machen und kam schnell weg von den Spammails. Heute schreibt es,  mittlerweile auch auf professioneller Basis,  Kalender- und Sinnsprüche für Facebookauftritte wie "MadeMayDay" oder "Twitterperlen".
"Wir waren ehrlich überrascht mit welchem Talent das Spamferkel bei uns am ersten Tag loslegte und sofort die Anforderungen an unsere Autoren erfüllen konnte..." sagt Max Ime, Leiter des Ausbildungszentrums zum Aphorismnen-Journalist.
Auch das Spamferkel hatte gleich das Gefühl das Richtige gefunden zu haben: "Ich fühlte mich vom ersten Moment pudelwohl in diesem Geschäft," merkt das Spamferkel dazu an, "denn im Grunde unterscheidet sich die Arbeit ja nicht wesentlich von meiner alten Tätigkeit. Immer noch penetriere ich Menschen mit Informationen, die sie eigentlich nicht wirklich brauchen oder wollen. Das hatte ich doch vorher schon jahrelang gemacht. Nur mach ich es jetzt legal. Das ist schön"
So sieht gute, erfolgreiche Hilfe zur Selbsthilfe aus. Dank Ihrer Mithilfe ist es dem Spamferkel gelungen, aus dem Schatten der Illegalität herauszutreten und nun wieder im Schein der Öffentlichkeit zu stehen.
Aphorismen und Sinnsprüche aller Art erfreuen sich in den sozialen Netzwerken wie Facebook oder WhatsApp immer größerer Beliebtheit und verdrängen zunehmend alle ernsten Informationen aus diesen Plattformen. Da kommt noch viel Arbeit auf unser Spamferkel zu. Diese Herausforderung nimmt es jedoch gerne an. Das Spamferkel hat keine Angst mehr vor der Zukunft.
Im gemütlichen Atelier des Spamferkels rasen die kleinen Klauen unermüdlich über die Tastatur und klackern einen wilden Rythmus zu den entstehenden Wortkaskaden auf dem Bildschirm. Das Spamferkel liebt diesen Rythmus. "Mein Kopf ist voll von platten Sprüchen und Scheinweisheiten, ständig fallen mir neue Sentenzen ein. Da ist noch Platz nach Oben." Seinen persönlichen Lieblingsspruch hat sich das Spamferkel übrigens über seinen Computer gehängt: "Spam ist nur eine Frage der Sichtweise. Man muss die richtige Seite beleuchten".
Das ist die ständige Motivation für das Spamferkel, mit vollem Einsatz jeden Tag das Richtige zu tun.

Freitag, 15. Januar 2016

Hurra 2016

Die Vorfreude ist der Rausch.
Die Realität der Kater!

Ich bin wieder da!

Dienstag, 24. November 2015

Advönt Advönt er kömmt, er kömmt


Wie jedes Jahr komt der Advent.
Und mit dem Advent kommt wie jedes Jahr der Weihnachtsmarkt in Mainz- Gonsenheim mit meiner Beteiligung.
Und auch wie Jedes Jahr gibt es nette, Ernste Dinge zu kaufen. Kleine Büchlein, wie "Von Nilpferden und Menschen" oder "50 Shades" (of every colour). Es gibt auch Buttons, Lesezeichen, Duftmarken, Postkarten und und und.
Und darüber hinaus verkauf ich alles, auch das wie jedes Jahr, zu Gunsten des Machica Fördervereins
Und das alles auf dem Weihnachtsmarkt in Mainz-Gonsenheim, am 28. und 29. November 2015 in der Pfarrer-Grimm-Anlage.

Also Leute, rennt hin und kauft, kauft, kauft alles was es da gibt.

Mittwoch, 30. September 2015

Aus. Schluss. Vorbei...

Aus. Schluss. Vorbei.
25 Jahre. Nach 25 Jahren haben wir uns nun getrennt. Dabei war es längst überfällig. Schon die ganzen letzten 10 Jahre hatten wir uns immer mehr auseinander gelebt. Zuletzt verband uns einfach überhaupt nichts mehr. Irgendwo im Alltag dieser Jahre war auch der klägliche Rest Zuneigung verloren gegangen. Ich lebte mein Leben und das war ein anderes Leben.
Keine Partys jeden Abend, keine Nachmittage im Bett, aufstehen um 18:00 Uhr und immer nur tun worauf man gerade Lust hat. Ständig alles durch diskutieren, immer gegen Alles sein, reiner Idealismus im Herzen. Keine Kompromisse. Kein Geld.
 Ich will nicht ständig ein Leben am Rand führen, ohne Sicherheiten, ohne Verantwortung. Heute hier, Morgen dort. * Ist das noch Bohème oder schon die Unterschicht?**  Ein ganzes Leben reiner Rock N Roll. Nein! 
Dafür musste ich mich immer öfter als langweilig beschimpfen lassen, als Lahmarsch, als Spaßbremse, zuletzt sogar als angepasster, alternder Spießer.
Ich kann das nicht mehr. Das ist mir zu anstrengend. Vielleicht will ich einfach irgendwo ankommen. Oder vielleicht auch nur woanders hin. Das ist jedenfalls nicht mehr mein Leben.
Nun ist endlich Schluss. Aus. Vorbei. Und wenn ich in mich horche, höre ich irgendwo in meinem Herzen auch ein bischen  Erleichterung. Und Neugierde auf ein neues Leben. Doch im Moment verschleiert der Schmerz meine Sicht nach vorn und hält meinen Blick fest in die Vergangenheit gerichtet. Direkt drauf auf den Verlust.
Wir hatten ja schöne Jahre, wir hatten gute Zeiten, verdammt gute Zeiten. Wir waren nah dran gewesen und haben jeden Tag aus vollen Zügen genossen.
Aus. Schluss. Vorbei.
Nach 25 Jahren bin ich nun kein Student mehr. Wir haben uns getrennt, mein Studentenleben und ich. Der letzte gültige Studentenausweis endet heute. EX - Matrikuliert! Nach 49 Semester.
Bin ich jetzt erwachsen?
Ich glaub in den nächsten Tagen verbrenne ich die Studentenausweise, jene Beweise unserer langen Liebe. Wie damals die Briefe meiner ersten Freundin.
Ich steh auf dem Balkon und trinke ein Glas Rotwein auf unsere guten Jahre. Die werden mir bleiben. Sie gehören zu mir.
Mach es gut, Studentenleben. Ich wünsch Dir alles Gute. Und bleib wie du warst.


Mit Sätzen von:
* Hannes Vader
** Britta