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Montag, 18. April 2016

SO GEHT ' S NICHT WEITER!

www.o-lodernd-feuer.de

Neu: Ernst lodert jetzt auf www.o-lodernd-feuer.de weiter! 


Das Ende ist da, aber lange noch nicht erreicht. Denn ich kritzel weiter. Nun, o-lodernd-feuer.de gab es ja schon immer. Jetzt hab ich es so ausgebaut, dass ich da auch bloggen kann. Schön, dass ich dann nicht mehr eine Seite für Comics habe, eine Seite für die Kritzeleien, und so weiter und so weiter...
Ich neige halt zur Zentralisation. Und dort habe ich auch mehr Ausbaumöglichkeiten...
Schaut es Euch doch mal an...
www.o-lodernd-feuer.de

Liebe Grüße
Ernst.

Mittwoch, 30. September 2015

Aus. Schluss. Vorbei...

Aus. Schluss. Vorbei.
25 Jahre. Nach 25 Jahren haben wir uns nun getrennt. Dabei war es längst überfällig. Schon die ganzen letzten 10 Jahre hatten wir uns immer mehr auseinander gelebt. Zuletzt verband uns einfach überhaupt nichts mehr. Irgendwo im Alltag dieser Jahre war auch der klägliche Rest Zuneigung verloren gegangen. Ich lebte mein Leben und das war ein anderes Leben.
Keine Partys jeden Abend, keine Nachmittage im Bett, aufstehen um 18:00 Uhr und immer nur tun worauf man gerade Lust hat. Ständig alles durch diskutieren, immer gegen Alles sein, reiner Idealismus im Herzen. Keine Kompromisse. Kein Geld.
 Ich will nicht ständig ein Leben am Rand führen, ohne Sicherheiten, ohne Verantwortung. Heute hier, Morgen dort. * Ist das noch Bohème oder schon die Unterschicht?**  Ein ganzes Leben reiner Rock N Roll. Nein! 
Dafür musste ich mich immer öfter als langweilig beschimpfen lassen, als Lahmarsch, als Spaßbremse, zuletzt sogar als angepasster, alternder Spießer.
Ich kann das nicht mehr. Das ist mir zu anstrengend. Vielleicht will ich einfach irgendwo ankommen. Oder vielleicht auch nur woanders hin. Das ist jedenfalls nicht mehr mein Leben.
Nun ist endlich Schluss. Aus. Vorbei. Und wenn ich in mich horche, höre ich irgendwo in meinem Herzen auch ein bischen  Erleichterung. Und Neugierde auf ein neues Leben. Doch im Moment verschleiert der Schmerz meine Sicht nach vorn und hält meinen Blick fest in die Vergangenheit gerichtet. Direkt drauf auf den Verlust.
Wir hatten ja schöne Jahre, wir hatten gute Zeiten, verdammt gute Zeiten. Wir waren nah dran gewesen und haben jeden Tag aus vollen Zügen genossen.
Aus. Schluss. Vorbei.
Nach 25 Jahren bin ich nun kein Student mehr. Wir haben uns getrennt, mein Studentenleben und ich. Der letzte gültige Studentenausweis endet heute. EX - Matrikuliert! Nach 49 Semester.
Bin ich jetzt erwachsen?
Ich glaub in den nächsten Tagen verbrenne ich die Studentenausweise, jene Beweise unserer langen Liebe. Wie damals die Briefe meiner ersten Freundin.
Ich steh auf dem Balkon und trinke ein Glas Rotwein auf unsere guten Jahre. Die werden mir bleiben. Sie gehören zu mir.
Mach es gut, Studentenleben. Ich wünsch Dir alles Gute. Und bleib wie du warst.


Mit Sätzen von:
* Hannes Vader
** Britta

Montag, 21. September 2015

Sneak Preview: Unbekannte Haustiere - Von heimlichen Mitbewohnern



Großer Geräuschstrompeter, Vuvuzellia horeum
Im stillen Zimmer knarzt eine Diele, in der Küche gibt es einen dumpfen Aufprall, das neue Sofa quietscht, in der Wand gibt es seltsame Geräusche, auf dem Dachboden wispert es. Wir alle kennen diese Geräusche die einfach ohne Erklärung auftreten. Denn wir haben gar keine Dielen, in der Küche ist nichts umgefallen, das Sofa ist so weich da kann nichts quietschen, und auf dem Dachboden ist auch nichts. Nur wo kommen sie her, die Geräusche?
Vielleicht haben sie einen Geräuschtrompeter im Haus. Der auch kurz Trompeter genannter Käfer ist ein großer Geräuscheimitator. Die geselligen Tiere leben in größeren Horden, den sogenannten Kapellen, zusammen und erquicken sich gegenseitig durch imitierte Laute des Alltags. Dachte man früher, das Lautgeben diene dem Buhlen um Weibchen oder sei das Imponiergehabe rivalisierender Männchen, so weiß man heute, die Laute entstehen alleine zur Stärkung des sozialen Zusammenhalt in der Kapelle. Weibchen wie Männchen ereifern sich dabei der Imitation um seltene und naturgetreue Geräusche, allein zum Amüsement der Kapelle.
Neueste Forschungen belegen sogar, dass besonders erfolgreiche Geräuschstrompeter unter den Kapellen ausgetauscht werden, sie gehen regelrecht auf Tournee.



Dieses kleine Tierchen samt seiner Beschreibung findet sich im Büchlein "Unbekannte Haustiere - von den heimlichen Mitbewohnern unserer Häuser und Wohnungen" , welches ich gerade mache.
Ich bin ja mal gespannt wann es fertig wird.

Freitag, 11. September 2015

Blubb,blubb

Im Augenblick ist es mal wieder ruhig hier. Außer gelegentlichen Gebrüder Grimm Strips tritt hier wenig ins Bühnenlicht. Ich muss im Hintergrund einfach mal ein bischen Arbeiten erledigen, die sich nicht so zum Bloggen eignen, schließlich sollen ja letzendlich Bilderbüchleins daraus werden. Aber gemacht werden muss die Arbeit trotzdem.
Außerdem ist ja die Kamera meines Mobitelefons defekt. Die hat mir früher immer brav geholfen, spontan ein paar Zeichnungen zu posten. Jezt ist sie kaputt und das spontane Posten geht nicht mehr. Wenn mir also zufällig jemand ein neues Mobiltelefon schenken möchte, damit es wieder mehr Bilder gibt...
 Bitte. Einfach den Kontakt zu mir suchen. :-)

Sonntag, 15. März 2015

Erinnerungen

Gerade hab ich ein wenig in den Urlaubserinnerungen des letzten Jahres geschwelgt.
Da hatte ich vereinzelt begonnen, mir die Zeit herauszunehmen, vor Ort mal ein paar kleine Skizzen anzufertigen...
 Djupavik...



Auch Djupavik, hinterm Hotel....
Seyðisfjörður


Freitag, 6. März 2015

Mal wieder aus der Werkstatt...



Da hab ich mir aber etwas vorgenommen:
Ein Comic mit dem Titel Asbyrgi, auch mit etwas Bewegung drinne.
Das Gefuddel mit zig Ebenen und deren Einfärben und bewegen hab ich dummerweise beim Zeichnen nicht so richtig optimiert angelegt, die Idee mit der Bewegung kam erst später.
Wat für ne Arbeit. Und das nur so zum Spaß!
Wenn ihr wissen wollt, was dieses Bild mit Asbyrgi zu tun haben könnte, müsst ihr halt warten...

Sonntag, 1. Februar 2015

Hintergrundinformation

Ich brauchte mal einen Hintergrund.
Und eines der wirklich schönen Dinge am Zeichnen ist, dass man seine Kulissen selbst machen kann...
Mal sehen, was hier rauskommt....

Donnerstag, 1. Januar 2015

Sonntag, 28. Dezember 2014

Endlich Daheim


Hurra, ich bin zurück auf meinem Leuchtturm. Weihnachten ist vorrüber, ich bin zurück und  Meilen vor der Küste freue ich mich, dass niemand hier ist. Das Boot ist in der Werft, der Vorratsschrank ist gefüllt, jetzt gehe ich so schnell wohl nicht mehr an Land. Obwohl. Halt! Nächste Woch ist Sylvester, da ist wieder ein Landgang angesagt! Aber dann werde ich schleunigst wieder auf meinen Leuchtturm zurückkehren und die Tür zu machen....

Montag, 8. Dezember 2014

7.12. Hinterm Sofa, in der Ecke

Irgendwie hatte ich es schon seit Tagen gehört. Ein leises Kratzen und Kruschen hinter dem Sofa. Vorgestern habe ich dann mal nachgeschaut. Und siehe da, hinter dem Sofa unter einer unserer Decken fand ich es dann. Das kleine Weihnachtsgefühl. Vorsichtig, um es nicht zu erschrecken versuchte ich es mit Weihnachtsplätzchenkrümmel ein wenig zu locken, doch es war noch viel zu schüchtern. Ich legte ein paar Plätzchen, Lebkuchen und ein Stückchen Stollen aus, um es etwas aufzupäppeln und an mich zu gewöhnen.
Und siehe da, heute ist es schon ein wenig gewachsen und es scheint auch schon etwas zutraulicher geworden zu sein. Es lässt sich schon ablichten. Aber es ist wohl noch zu schüchtern um auch hinter dem Sofa heraus zu kriechen. Mal sehen, ich denke weitere Plätzchen und ein ordentlicher Glühwein vom Weihnachtsmarkt werden es hoffentlich dieses Jahr früher überzeugen.
Jedes Jahr ist es so: ich versuche das schüchterne Gefühl vorsichtig zu päpppeln und pflegen, es nach besten Willen zu umgarnen, um es schließlich quasi zu beschwören. Allein, es kommt immer erst im Januar aus seiner Ecke gekrochen, wenn schon alles vorbei ist. Dann steht es da, traurig und verlassen und fiebt nach Weihnachtsmarkt, Festessen, Geschenken und Weihnachtsbeleuchtung. Aber nichts mehr von Allem dem ist dageblieben.
Vielleicht weiß ja jemand von Euch einen Rat, wie ich es diesmal früher hervorlocken könnte?

Donnerstag, 13. November 2014

Jetzt mal im Ernst


Die FAZ gibt ihren Comic - Platz auf. Das war immer eine der besten Plätze, wo sich Comics in Deutschland präsentieren konnten. Das ist sehr schade, entfällt damit wieder einmal so seltener Kulturplatz in deutschen Zeitungen. Natürlich geschieht dies dem Gelde wegen. Und natürlich habe ich auch Verständnis: kein Geld, kein Platz für Kultur. Nur scheint mir die nach unten gedrehte Schraube "kein Geld --> weniger Inhalt" zu einfach berechnet. Auch wenn ich keine Alternativen aufzeigen kann, sehe ich doch, dass dies nirgendwo hin führen kann. Schade...

Dieser Strip beteiligt sich am "Comic Kollab" zum Thema  "Rettet den Comicstrip in der FAZ"

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(Ich komm leider nur unregelmäßig zum Aktualisieren der Liste)